Die Landesinitiative "Großer Frankfurter Bogen"

 

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen hat im September 2019 die Landesinitiative "Großer Frankfurter Bogen" ins Leben gerufen.

 

Ihr Hintergrund: Steigende Mieten und Wohnungsmangel sind im gesamten Rhein-Main-Gebiet ein Problem. Deshalb braucht es zusätzliche Wohnungen. Im Großen Frankfurter Bogen sollen sie gebaut werden. Direkt in Frankfurt, in den umliegenden Städten und entlang der S-Bahn- und Regionalbahnstrecken in der Region.

 

Genau genommen richtet sich die Wohnungsbau-Initiative an 55 Städte und Gemeinden in der Rhein-Main-Region, die einen Schienenhaltepunkt mit weniger als 30 Minuten Fahrzeit zum Frankfurter Hauptbahnhof haben. Neu ist der gewählte Mobilitätsansatz: Nicht die Entfernung in km, sondern die Minuten-Entfernung zum Frankfurter Hauptbahnhof wird in den Vordergrund gestellt.

 

Hier gibt es Flächen für bis zu 200.000 Wohnungen, indem Lücken mit Wohnungen gefüllt, versiegelte Flächen neu bebaut und neue Wohngebiete ausgewiesen werden.

 

Dabei greift die Initiative den Städten und Gemeinden unter die Arme, indem sie sie finanziell noch stärker fördert als bislang – auch beim Bau von KiTas, der Entwicklung von Grünanlagen, der Erschließung von Grundstücken und dem Einbinden der Bewohner*innen.

 

Das Ziel: mehr bezahlbare Wohnungen und mehr Lebensqualität für alle. Das ist der „Große Frankfurter Bogen“.

 

 

 

"Mit dem Projekt Großer Frankfurter Bogen wollen wir den Wohnungsbau im Rhein-Main-Gebiet ankurbeln. Aber es geht nicht nur um Menge. Wir wollen lebenswerte, sozial und ökologisch nachhaltige Quartiere, die auch Jahrzehnte noch den Ansprüchen der Bewohnerinnen und Bewohner genügen."

Tarek Al-Wazir

 

 

 

Rund um die Mainmetropole wurden 55 Städte und Gemeinden in den Großen Frankfurter Bogen einbezogen, von denen aus der Frankfurter Hauptbahnhof mit der Bahn innerhalb von 30 min zu erreichen ist