Die Beurteilung der Jury zum 4. Preis

 

 

Die Haupterschließung des Gebäudes erfolgt über die Ecke Vogelsbergstraße und Rembrücker Weg in der Nähe der Bushaltestelle. Durch das Drehen der Sportfelder kann die Schule gut an die Mensa angeschlossen werden. Die Anlieferung an die Mensa erfolgt über den neuen Parkplatz an der Westseite. Die Baukörper liegen im nordwestlichen Bereich des Grundstücks (72% Grundfläche).

 

Die äußeren Freiflächen gliedern sich folgendermaßen:

  • Im Bereich des Haupteingangs liegt der interne Festplatz mit angegliedertem Wohnzimmer der Tausendfüßler.
  • Der U3 Bereich gliedert sich von der Straße durch eine perforierte Wand ab (Spielgarten).
  • Der Außenbereich der Mensa kann über den angrenzenden Sonnentaugarten erweitert werden. Als nachteilig erscheint die geschlossene Wand zur Vogelsbergstraße.

 

Die Funktion des Familienzentrums wird nach außen nicht sichtbar. Den Eingangsbereich über Eck könnte man vergrößern (Fenster), um die Funktion des Familienzentrums eher auch außen sichtbar zu machen.

 

Das Programm ist nachgewiesen. Jedoch sind die unterschiedlichen Funktionen nach außen hin nicht sichtbar. Die Mensa ist vom Schulbetrieb weit entfernt. Die U3-Bereiche zum Spielgarten sind gut gelöst. Das Wohnzimmer der Tausendfüßler hat eine gute Entwicklung zum Freibereich (Terrasse) und ist vom Haupteingang gut erreichbar.

 

Das Gebäude soll als Massivbau mit hinterlüfteter Ziegelfassade umgesetzt werden. Der 2. Bauabschnitt als Realisierung in Massivbau erscheint nicht einfach. Die Umsetzung in Modulbauweise scheint möglich.

 

Der hohe Fensteranteil erlaubt eine Tageslichtnutzung. Eine natürliche Belüftung (innnenliegende WCs ausgeschlossen) ist gegeben. Der sommerliche Wärmeschutz wird über den außenliegenden Sonnenschutz möglich.

 

Die Fördermittelfähigkeit ist gegeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Architekt:
KiS Architektur, Hamburg
Henriette Kienitz

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