Der Realisierungswettbewerb

 

Der Ablauf

Zur Realisierung des Familienzentrums hatte die Stadt Obertshausen am 24. November 2016 einen Wettbewerb ausgeschrieben.

 

Zahlreiche erste Bewerbungen trafen ein, aus denen 22 Architekten zur Teilnahme eingeladen wurden. Viel Zeit blieb den Teilnehmern nicht:
Bis zum 02. Februar 2017 mussten die Vorschläge zur Gestaltung des Familienzentrums abgegeben werden. Wenige Tage darauf, bis zum 08. Februar die entsprechenden Modelle.

 

14 Arbeiten lagen dem Preisgericht schließlich zur Entscheidung am Samstag, den 25. Februar 2017 im Stadtverordnetensitzungssaal des Rathauses Schubertstraße vor.

 

Zuerst entschied die Jury über die Zulassung der eingereichten Wettbewerbsarbeiten, die

  • Den formalen Bedingungen der Auslobung entsprechen
  • In wesentlichen Teilen dem geforderten Leistungsumfang entsprechen
  • Termingemäß eingegangen sind
  • Keinen Verstoß gegen den Grundsatz der Anonymität erkennen lassen

Die 14 Arbeiten wurden - vorbehaltlich der Bestätigung des fristgerechten Versandes - zur Bewertung zugelassen.

 

In einer internen Runde begutachteten die Vertreter aus Fachkreisen, Stadtverwaltung, Politik und Nutzern des künftigen Familienzentrums die anonymisierten Entwürfe, Modelle und Präsentationen. Entschieden wurde nach der in der Wettbewerbsauslobung enthaltenen Aufgabenstellung und den festgelegten Beurteilungskriterien:

  • Städtebauliche und architektonische Qualität
  • Programm- und Funktionserfüllung
  • Technische Realisierbarkeit
  • Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit

Die Preisrichter wurden dazu verpflichtet, eine objektive, allein an der Auslobung orientierte Beurteilung zu treffen.

 

 




Die Entscheidung

Nach drei Wertungsrunden, bei denen bereits acht der Arbeiten ausschieden, wurde zu jeder der verbleibenden sechs Präsentationen eine ausführliche Beurteilung formuliert. Diese wurden intensiv diskutiert.

 

Am Ende entschied sich die Jury für vier Arbeiten, die die vorgegebenen Kriterien am genauesten und besten umsetzen. Das waren die anonymisierten Arbeiten mit den Nummern:

1. Rang:  Nr. 1002
2. Rang:  Nr. 1007
3. Rang:  Nr. 1005
4. Rang:  Nr. 1012

 

Welche Architekten sich hinter den Nummern verbargen, erfuhren die Jurymitglieder am Ende des Wettbewerbs. Sie erfahren es hier.

 

 

Die Festlegung der Preise

 

Als Preissumme standen 27.500 EUR zur Verfügung.
Auf Grund der gewählten Rangfolge wurden die Preise entsprechend der Auslobung zugeordnet:

1. Preis:  13.500 EUR an Arbeit Nr. 1002
2. Preis:  8.000 EUR an Arbeit Nr. 1007
3. Preis:  4.000 EUR an Arbeit Nr. 1005
4. Preis:  2.000 EUR an Arbeit Nr. 2012