Die Beurteilung der Jury zum 1. Preis

 

 

Das Gebäude ist im östlichen Grundstücksteil als klarer kompakter Baukörper mit klarer innerer Zonierung konzipiert.

 

Zwei innenliegende grüne Höfe gliedern den rechteckigen Baukörper. Die verschiedenen Nutzungsbereiche sind so klar voneinander getrennt, nehmen aber sowohl über die Innenhöfe, als auch über die großzügigen Foyer- und Flurbereiche Kontakt zueinander auf.

 

Die drei Gebäude- und Nutzungsbereiche im EG werden mit den Innenhöfen und dem Verteiler wieder sehr gut zusammengeführt.

 

Positiv ist die Lage und Orientierung des Wohnzimmers des Tausendfüßlerbereichs im Erdgeschoss hervorzuheben. Es präsentiert den offenen Ansatz des Familienzentrums hervorragend nach außen und hat durch die Orientierung zu einem der Innenhöfe gleichzeitig sehr gute Freiraumqualitäten.

 

Die Mensa und im 2. Bauabschnitt die Nachmittagsbetreuung sind der Schule räumlich zugewandt und entsprechen damit voll und ganz den Ansprüchen.

 

Der U3 Bereich ist gut organisiert. Lage und Dimensionierung der verschiedenen Räume entsprechen sehr gut den Nutzungsbedingungen. Das Gebäude wirkt offen und einladend nach außen und im Inneren. Der multifunktionale Anspruch wird sehr gut umgesetzt.

 

Die äußere Gestaltung drückt mit den durchlaufenden Betonbändern in Geschoss und Dachebene und den Fassadenelementen aus Holz und Alufenstern die Schichtung der Geschosse aus. Die Betonbänder wirken allerdings sehr dominant.

 

Das Raum- und Funktionsprogramm wird im Wesentlichen eingehalten. Kleinere Mängel können innerhalb der gewählten inneren Organisation ausgeglichen werden.

 

Bei der vorgeschlagenen baulichen Ausführung als Stahlbetonbau mit vorgehängter Fassade handelt es sich um eine erprobte, leicht zu realisierende Konstruktion.

 

Der dargestellte Kostenrahmen liegt unterhalb des Durchschnitts der Wettbewerbsbeiträge.

 

Durch die klare Funktionstrennung ist die Fördermittelfähigkeit sehr gut gegeben.

 

 

 

 

 

 

 

 



Architekt:
Bau Eins Architekten BDA, Kaiserslautern
Denis Andernach, Nicolas Bahnemann

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